Zum dritten Mal hatte ich die Chance, beim RoboCup Junior anzutreten und zwar beim Regionalentscheid in Vöhringen. Die besten fünf qualifizierten sich für die WM im Juni in Bremen.
Nachdem ich alleine antrat, nahm ich an der Liga "1 gegen 1 senior" mit dem Teamnamen "Master of Construction" teil.
Die Gruppenspiele überstand ich, damit war ich im Viertelfinale. Leider war mir mein Gegner hier überlegen und ich musste die kommenden beiden Spiele um Platz 5 beide gewinnen.
Durch zwei schöne Tore konnte ich das erste 2:1 für mich entscheiden. Nun stand ich dummerweise unserem anderen Schulteam gegenüber, dass ich die letzten Wochen betreut und bei denen ich einiges mitgeholfen hatte. Trotz des sehr einfach gehaltenen Roboters verlor ich, mein Roboter war einfach zu langsam. Dennoch wird man mich wahrscheinlich bei der WM antreffen, man hat mich in ihr Team aufgenommen.
Ich habe mich für einen 2-Rad-Antrieb entschieden, drei Stützen verhindern das Umkippen.
Nachdem unsere Schule noch nicht über Magnetfeldsensoren verfügt, musste ich mir zur Winkelbestimmung etwas anderes einfallen lassen. Natürlich machte ich es kompliziert und montierte zwei freidrehende Räder links und rechts, mit jeweils einem Rotationssensoren verbunden.
Ein Vorteil gegenüber meinen Gegnern war der Schussapparat, mit dem der Ball schnell ins Tor oder zumindest die andere Spielfeldhälfte geschossen werden konnte.
Da ich gerade Java lerne, entschied ich mich bei der Programmierung für leJOS, das wirklich sehr viele Möglichkeiten bietet. Die Entwicklung mit Hilfe des Eclipse-Plugins ist dabei sehr leicht, da man sehr gut unterstützt wird, z.B. mit Codeergänzungen.
Der Code und eine Beschreibung können auf meinem Java-Blog gefunden werden.
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